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Jahresprojekt - Pfarren der Diözese St. Pölten schreiben das Evangelium ab

Foto: Christine Pfaffeneder vom Katholischen Bildungswerk mit Pater Elinäus H. Einst war es üblich in den Klöstern die Bibel abzuschreiben, eigentlich war es bei vielen sogar die Hauptarbeit. So lernten die Mönche einen intensiven Zugang zur Heiligen Schrift.

Das ist echte Handarbeit: Alle Pfarren der Diözese St. Pölten sind eingeladen, dem Evangelium „ihre Handschrift“ zu verleihen und die 65 Sonn- und Feiertagsperikopen zum Lesejahr C (1. Adventsonntag, 29. November 2015 bis Christkönigssonntag, 20. November 2016) abzuschreiben und zu illustrieren – mit einer Zeichnung, mit Farben, mit einem Foto. Die Idee geht zurück auf die diözesane Initiative „Bibel.bewegt“ und will damit die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift fördern.

Ziel ist es, dass sich Familien mit den Texten der Bibel näher auseinandersetzen und dass die Heilige Schrift nicht als verstaubter Prachtband im Wohnzimmer verkommt. Viele haben damit schon einen ganz neuen Zugang zur Bibel gefunden, heißt es aus der Diözese.

Ab dem 1. Adventsonntag wird bei der Hl. Messe das Evangelium daraus gelesen. Am Sonntag bleibt das Pfarrevangeliar in der Kirche zum Durchblättern und Anschauen. Unter der Woche ist es wieder im Pfarrgebiet unterwegs zum Weiterschreiben. Am Ende des Buches werden in einem Index die Namen all jener angegeben, die sich an diesem Pfarrevangeliar beteiligt haben. Einen biblischen Text mit der eigenen Hand abzuschreiben und zu illustrieren ist eine schöne, ehrenvolle und mit Sicherheit gewinnbringende Aufgabe.

Ein leeres Buch (500 A4-Seiten) mit einem schönen Einband wird von der Diözese zur Verfügung gestellt. Dieses Buch kann ab September im Behelfsdienst der Pastoralen Dienste abgeholt werden (02742 324 3315). Geschrieben wird immer auf der rechten Seite des Buches, illustriert wird links. Das abzuschreibende Evangelium wird vom Pfarrverantwortlichen aus dem Lektionar kopiert, ebenso werden von der Pfarre ein Linienspiegel und gute Stifte in mehreren Farben zur Verfügung gestellt. Mit dem Einschreiben sollte Anfang November begonnen werden. Eine Person aus der Pfarre muss die Organisation übernehmen. Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Anleitung.

Foto: Christine Pfaffeneder vom Katholischen Bildungswerk mit Pater Elinäus H. Einst war es üblich in den Klöstern die Bibel abzuschreiben, eigentlich war es bei vielen sogar die Hauptarbeit. So lernten die Mönche einen intensiven Zugang zur Heiligen Schrift.